"Heute Nichts" würde in Fedors Tagebuch stehen, wenn er eines führen würde. (Jacques Loustal)
AEG Industrieanlage Oberspree um 1928-29
Das Bild dokumentiert den Baubestand der Anlage nach der Fertigstellung des Gebäudes A8 von Ernst Ziesel (1880-1946). Kurz nach der Fertigstellung wurden, wie auf dem Bild zu sehen ist, die Spreehallen errichtet.
Zielsetzung dieser ZMS-Instanz ist es, zu ermitteln, wie die typische Blog-Funktionalität mit ZMS als general-purpose CMS auf einfache Weise realisiert werden kann.
Hierbei handelt es sich vor allem um
Daneben soll das Ganze auch als Experimentierplattform für Erstellung und Integration von Web 2.0 -artigen Inhalten wie Google-Maps, Podcasts und SVG- Objekten dienen.
J. G. Ballard schrieb bereits über das Ende des Raumfahrtzeitalters als es gerade so richtig begonnen hatte; jetzt aber, wo sich tatsächlich ein Ende abzeichnet, ist es schön, einen Blick auf die Anfänge zu werfen: im Nachlass meines Grossonkels fanden sich einige dünne Bändchen vorwiegend deutscher Visionäre, die inzwischen teilweise erstaunliche Preise erzielen. Walter Hohmann ist mit der Hohmann Transfer Ellipse in die Geschichte eingegangen.
F. Scott Fitzgerald lässt grüssen: eine in opulentem Fantasiestil ausgestattete Portraitserie der Ramon Studios, Brooklyn N.Y.. Wer _mag_ das gewesen sein?

(via Kantel:) Abstrakte Prozedurale Animationen die von Matt Pearson mittels der Programmierumgebung Processing hergestellt wurden. Man müsste sich beizeiten näher mit dieser beschäftigen...

Knapp verpasst. Das Reflex-Maximum war wohl schon einige Tage vorher. Jedenfalls ist es immer lohnenswert, sich an wolkenlosen Mittsommerabenden gegen 21.00 auf der Schillingbrücke einzufinden.
DrZwei nette Liedchen aus der sog. Cloud: einmal Downtempo Deep House aus Berlin, dann wiederum etwas undefinierbar retromässig elektronisches aus Holland. Update: Und Finnen die von Fiehe sicher wieder als kosmisch bezeichnet werden. (Habe mir am Download die Zähne ausgebissen. Man muss doch nicht etwa einen Streamripper bemühen?)
Seit einiger Zeit gibt es den javascript-basierten SVG-Editor SVGedit. Er liess sich mit einigen Pfadanpassungen auch in dieses CMS integrieren. Z. B. hier.
Logo des sehr geheimen Projektes VHS Head. Angeblich stecken die Boards of Canada dahinter. Soundcollagen, die zuweilen an den grossen John Oswald erinnern.
Derzeit bei ebay: ein Geschäftsbericht der Berliner Baugenossenschaft. Ein schönes holzschnittartiges Turmhausmotiv- Typo: Berthold Block. Leider stellte sich bei der Erstellung des SVG heraus, dass @font-face in Safari 5 nicht wirklich befriedigend funktioniert.
Minimalistisches Verpackungsdesign der frühen 60er: bei einer Umräumaktion aufgetauchte Leinen Taschentuch-Schachtel einer obsoleten Bielefelder Traditionsmanufaktur
FdGPano.mov
(3.1 MB)
Die Ruhrbarone suchen leerstehende Gebäude- sie wollen, dass über kulturelle Zwischennutzungen diskutiert wird. Im Ruhrgebiet wird leider gerne nach der Devise "Weg mit dem Schandfleck" verfahren- glücklicherweise wird man diese Kahlschlagspolitik aus pekuniären Gründen nicht mehr lange betreiben können. Ich denke dabei jedenfalls gleich das Kreiskirchenamt: ein vergessenes Städtebauliches Kleinod mit leichten Bergschäden in abseitiger Lage auf einer der ruhrgebietstypischen Infrastruktur-Inseln. Errichtet um 1916 von Oskar Schwer, BDA als Hauptverwaltung der Zeche Friedrich der Große, nach deren Schliessung ab 1970 im Eigentum der evangelischen Kirche Kreiskirchenamt, steht der in neobarocken Formen angelegte Prachtbau im Fluchtpunkt einer herrlich zugewachsenen Platanenallee nun schon seit Jahren leer. Die holzgetäfelten Arbeits- und Konferenzräume des Generaldirektors Albert Klein sollen im Originalzustand erhalten sein...

Böse Zungen mögen meinen dass bereits der Titel eine contradictio in adjecto darstellt. Es gibt aber durchaus ein paar reizvolle Gebäude im Umkreis...
Logo für Jazzanova (möglicherweise von Paulo Arraiano)
Heute wurde der Flughafenpark Tempelhof eröffnet. Es flanierten die Massen, die Stimmung war angenehm nicht überkommerziell, ähnlich wie seinerzeit bei der Christo-Reichstagsverhüllung. Radler die mit breitem Grinsen über die Landebahn rasen. Viele verschiedene Drachen. Diverse Naturschutz und Guerilla-Gardening Initiativen. Ich habe ja immer geunkt dass das Mist sei, nie funktionieren könne, man dieses Gelände nur als Flughafen vernünftig nutzen könne etc. Das muss ich wohl revidieren. Durch diesen pfiffigen Zwischennutzungs- Schachzug der Senatsverwaltung- scheint der Flughafenbefreiungsbewegung einiger Wind aus den Segeln genommen. Lagerfeuer und Zelten ist natürlich verboten; Abends wird schön abgeschlossen.
In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gab es im deutschen Sprachraum eine Vielzahl von oft exquisit ausgestatteten Bauperiodika. Einige dieser Publikationen stehen inzwischen im Volltext zum Download zur Verfügung. Ein mustergültiges Archiv ist z.B. die Sammlung Baugedächtnis Schweiz Online Auch hat sich das Antiquariat Thomas Haker auf den Sektor spezialisiert. Hier eine (unvollständige) Aufstellung. Eine ältere Fachpublikation zum Thema ist Deutschsprachige Architektur-Zeitschriften: Entstehung und Entwicklung der Fachzeitschriften fur Architektur in der Zeit von 1789-1918 von Rolf Fuhlrott
Auf unnötig rabiate Weise wird im Adlershofer Technologiepark ein Vorkriegs-Laborgebäude entkernt: Hunderte von Quadratmetern bestes Eichenparkett wurden herausgerissen und auch diese originellen alten Glasbausteine, die den ewig langen Mittelgang in submarines Licht tauchten. Ob der Bau wohl von Paul Renner ist?
Ausflug zur Becher-Ausstellung im Quadrat/Bottrop unternommen. Sehr lohnenswert! Alles 50/60 s/w. Auch Josef Albers wirkt live ungeahnt lebendig: schöne Farbkombinationen und gar nicht so flach wie es Drucke suggerieren. Das Museum angenehm leer. Konzipiert 1974 von Bernhard Küppers liegt es in einem grosszügigen Park. Eine leicht verstaubte frühgeschichtliche Sammlung gibt es dort auch noch; eigentlich gehörte deren poppige Infografik in Helvetica als Gesamtkunstwerk in ein Museum- wenn sie dort nicht schon wäre. Hoffentlich hat keiner Geld, das zu modernisieren...

Wer hätte das gedacht-nach all den Jahren! Ein kleiner Schritt für die Menschheit aber ein weiterer Nagel im Sarg von Adobe Flash®
Heute vor 100 Jahren beging San Micheli Wolkenstein Selbstmord. Es liess sich nicht rekonstruieren, wieso, seine Bauten sind verschwunden, in der Literatur taucht er allenfalls am Rande auf, als Mitarbeiter und Landsmann des Theaterarchitekten Oskar Kaufmann. Auf den wenigen verbliebenen Fotografien sieht man Villen, die zu ihrer Zeit ähnlich aus dem gesellschaftlichen Rahmen gefallen sein müssen wie die von Adolf Loos.
Pyra.mov
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Ausflug zu einer 220 Jahre alten Land-Art: Nach Jahrzehnten als Ruine wurde dieses ungewöhnliche Gebäude restauriert. Es liegt unauffällig hinter dem Gutshof auf einem Hügel im verwilderten Landschaftspark des Grafen am Rande der Märkischen Schweiz. Die Anlage ist von erstaunlicher Dramaturgie; der Aufstieg ist ausdrücklich verboten, aber lohnt sich auf jeden Fall...
Wie man jetzt im Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sehen kann ist die Architektengemeinschaft Fehling+Gogel völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten; ihr Sichtbetonexpressionismus ist von ganz eigener Art, bestenfalls gibt es Parallelen zu Scharoun, auch Elemente von Mendelsohn sind gelegentlich in ihrem Werk zu finden. Man betritt das nach jahrelanger Planung 1972-74 errichtete Gebäude durch einen unscheinbar niedrigen trichterartig angelegten Eingang- aber dann erlebt man eine echte Überraschung: die Treppenhalle erhebt sich in wüstem Zickzack über 4 Etagen, man wird förmlich hinaufgezogen. Die Ausstattung ist poppig, es bieten sich schöne Perspektiven zuhauf. 
Spontane Begeisterung für das zweite Album der Fuck Buttons/ Bristol.